Kategorie: Sonstiges

  • Wintertrainingslager 2026

    Wintertrainingslager 2026

    Für uns gab es buchstäblich einen guten Rutsch ins neue Jahr mit dem jahresersten Trainingslager. Zusammen mit unserem Nachbarverein Empor ging es wieder einmal, obgleich für manche zum ersten Mal, auf nach Johanngeorgenstadt. Mit bereits anfänglich guter Stimmung auf der Hinfahrt begrüßten uns passend dazu vorort ausgezeichnete Schnee- und Wetterverhältnisse. So ließen ein paar von uns keine Zeit verstreichen und machten sich bereits am Ankunftstag auf die Skier, während die Neuen und einige Altbekannte eine Wanderung duch die Ortschaft unternahmen. Dann am ersten Trainingstag teilten sich die Gruppen in Anfänger, Fortgeschrittene und die Flitzer auf, sodass jeder in seinem Tempo ein Gefühl für das Gebiet bekam. Unsere Trainer und Spezialisten halfen den Neulingen sich schnell technisch zurechtzufinden und so stiegen nach ein paar Tagen immer mehr in die fortgeschrittene Gruppe auf. Mit Verpflegung um die Mittagszeit herum im Schullandheim, ließen sich die täglichen fünf bis sechs Stunden auf der Loipe sowieso gut aushalten. Generell schenkten unsere Trainer uns genug Vertrauen, sodass an manchen Tagen kleinere Gruppen ihre eigenen Routen planten, um mehr von dem Gebiet zu sehen. Eine besonders ambitionierte Gruppe brach an einem Tag für eine 60 Kilometer lange Tour auf um sich ein gigantisches Schnitzel einzuverleiben. Auch neben dem ganzen Training reichte die Zeit in der Herberge trotzdem genügend aus, um Spiele zu spielen und sich untereinander besser kennenzulernen. Dabei halfen auch das Kickerturnier und der Abschlusswettkampf am letzten Tag. Mit vielen Lachern, einigen Stürzen und kleinen Reibereien beendeten wir schließlich unser erstes Trainingslager und fuhren wieder in Richtung Heimat.

    von Frances

  • Isergebirgslauf in Liberec

    Isergebirgslauf in Liberec

    Winterzeit ist Langlaufzeit – und für Ruderer sowieso. Für die einen als Urlaub und für uns als Training und Wettkampf.
    Für dieses Jahr hatten wir uns (Klaus und Geisl) vorgenommen, am ersten Februarwochenende am Jizerska (Isergebirgslauf) teilzunehmen. Hier trifft die Weltelite auf ambitionierte Amateursportler – und auf uns Ruderer. Mit ca. 350 Skikilometern (Geisl) und 600 km (Klaus) fühlten wir uns dank eines scheereichen Januars auch ganz gut vorbereitet.

    Klaus absolvierte am Samstag zum Warmmachen schon mal die 25 km Distanz mit einem tollen Ergebnis (93. von 1.225 Teilnehmern in 1h 38 min).

    Am Sonntag, den 1. Februar, gingen dann ca.4.800 Teilnehmer an den Start zum 50 km Klassik-Rennen. Das Streckenprofil ist ziemlich anstrengend – auf den ersten 9 km geht es erst mal nur bergauf – so richtig knackig wird es zwischen km 5 und 9 – hier sind in permanentem Anstieg 200 Höhenmeter auf eine Höhe von über 1.000 m zu überwinden. Dann 15 km in stetigem Hoch- und runter um den Berg Jizerska. Und wenn man schon so richtig kaputt ist, geht es von km 29 bis 33 noch mal 200 Höhenmeter hinauf. Das zieht einem so richtig die letzten Körner. Durch unsere gute Vorbereitung konnten wir dann auf den letzten 15 km unsere Kondition ausspielen und jeweils noch viele Plätze gut machen.

    Klaus kam nach 3h 50 min auf Platz 1.214 ins Ziel – in seiner Altersklasse wurde er 287. von 1.349 Startern. Geisl passierte das Ziel als 2.208. nach 4h 29 min – das ist Platz 186 von 432 in seiner Altersklasse. Als Ruderer waren wir zwischen den ganzen Skiläufern mit diesen Ergebnissen super happy und zufrieden.

    von Geisl

    Image shot by Jakub Nedbal – sport and lifestyle advertising photographer based in Prague, Czech Republic.
    vor dem Rennen
    nach dem Rennen