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  • 3. Platz beim Fussballturnier der Berliner Ruderer

    3. Platz beim Fussballturnier der Berliner Ruderer

    Nachdem wir uns letztes Jahr beim Fußballturnier der Berliner Ruderer mit einem guten zweiten Platz verabschiedeten, wollten wir dieses Jahr an die guten Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen. Nach einem kurzen Aufwärmen in der Turnhalle der Flatow-Oberschule in Köpenick, rollte der Ball auch schon. In unserem ersten Spiel trafen wir auf den Ruderklub am Wannsee, der sich ebenfalls beweisen wollte. Nach einem sehr hektischen Spiel mussten wir uns leider mit 1:0 geschlagen geben. Diese Niederlage nahmen wir zum Anlass, um unsere Taktik zu überdenken und richtig aufzuwachen. Die neuen Anweisungen trugen Früchte und wir konnten die restlichen Gruppenspiele gegen den ATV (1:3), den BRC (0:1)und den Wiking (1:0) allesamt gewinnen.

    Somit gingen wir als Gruppenzweiter ins Halbfinale, wo wir auf den Drittplatzierten, den Berliner Ruderclub stießen. Nach einem frühen Gegentor gelang es uns nicht wieder zurück ins Spielgeschehen einzugreifen und wir mussten uns mit einem 0:3 geschlagen geben. In Folge dessen traten wir in unserem letzten Spiel, dem kleinen Finale, gegen die Sportfreundevom ATV an und konnten dieses wenigstens zum Abschluss für uns entscheiden. Nichtsdestotrotz war die Enttäuschung darüber, dass wir im entscheidenden Spiel unsere Leistungen nicht abrufen konnten groß. Dennoch freuen wir uns schon aufs nächste Jahr, indem wir uns, nach hoffentlich aktiverer Vorbereitung, revanchieren können.

    von Henry

  • Wieder ein neuer Sieger beim 4. Riho Ergo-Cup

    Wieder ein neuer Sieger beim 4. Riho Ergo-Cup

    Unseren vereinsinternen Riho Ergo-Cup gab es in diesem Jahr zum vierten mal. Über sieben Wochen waren zum Jahresbeginn die Strecken von 10.000m, 5.000m, 1.000m und 350m zu absolvieren. Die Ergebnisse werden dabei nicht direkt miteinander verglichen, sondern ins Verhältnis zu der jeweiligen Weltbestzeit für das Geschlecht, das Alter und die Gewichtsklasse gesetzt. So können alle Leistungen in einer gemeinsamen Rangliste fair miteinander verglichen werden.

    Auf den beiden Langstrecken taten sich erwartungsgemäß unsere älteren Herren besonders hervor. Frank und Geisl lagen nach den ersten beiden Strecken gleichauf, sodass die Entscheidung auf den 1.000m fallen sollte. Die 350m-Strecke ist bei den älteren Sportlern ja meist nicht mehr von Bedeutung, weil nur die besten drei Teilstrecken in die Gesamtwertung eingehen. Der Abstand zum dritten Platz war zu diesem Zeitpunkt auch schon fast uneinholbar groß. Hier kämpften drei Jungmänner um die dritte Medaille.

    Auf der entscheidenden 1.000m-Strecke fuhr Frank eine deutliche Bestzeit, während Geisl hinter den Leistungen der Vorjahre zurückblieb. Frank sicherte sich damit den Gesamtsieg beim Riho Ergo-Cup. Er ist im vierten Jahr der vierte verschiedene Sieger. Geisl blieb immer noch mit sehr großem Vorsprung auf Platz 2. Das Podium wurde durch Henry komplettiert, der mit sehr ausgeglichenen Leistungen über alle Teilstrecken glänzte.

    Bei den Juniorinnen konnte sich Tessa den Gesamtsieg sichern, dicht gefolgt von Zoe. Mit etwas Abstand gab es um Platz drei einen spannenden Zweikampf, den Jolina für sich entschied.

    Die finale 350m-Sprintstrecke wurde von den meisten beim gemeinsamen Abschlusswettkampf am 28.02. absolviert. Hier nahm auch unsere Kindertrainingsgruppe teil, sodass an diesem Tag mehr als zwanzig Sportler auf die Ergometer gingen. Siegreich waren hier Jorden (Jungen U13), Hannah (Mädchen U15) und Lennox (Jungen U15).

    Der krönende Abschluss war wieder mal das Staffelrennen über 1.000m, für das Kinder, Junioren und Erwachsene in gemischte Viererteams gelost wurden. Zum Auffüllen des fünften Teams wurde sogar noch auf die Zuschauer zurückgegriffen. Danke Robert, für den spontanen Einsatz. Die Staffel um Clara, Fabi, Jayden und Heinrich kam mit 3s Vorsprung als erste ins Ziel. Beeindruckend war außerdem, dass Henry beflügelt von seinem Podestplatz als erster Richtershorner Leichtgewichtsruderer in die Geschichte eingehen wird, der trotz sachgemäßer Nutzung ein Ergometer zerstört hat.

    Damit ist der vierte Riho Ergo-Cup Geschichte. Wir blicken auf eine Rekordbeteiligung beim Abschlusswettkampf zurück und freuen uns auf die fünfte Auflage im kommenden Jahr. Aber jetzt wird erstmal wieder gerudert!

    Die Ergebnisse gibt’s im internen Bereich.

    Das Podium bei den Juniorinnen.
    Sprintrennen der Männer
    die siegreiche Staffel
  • Wintertrainingslager 2026

    Wintertrainingslager 2026

    Für uns gab es buchstäblich einen guten Rutsch ins neue Jahr mit dem jahresersten Trainingslager. Zusammen mit unserem Nachbarverein Empor ging es wieder einmal, obgleich für manche zum ersten Mal, auf nach Johanngeorgenstadt. Mit bereits anfänglich guter Stimmung auf der Hinfahrt begrüßten uns passend dazu vorort ausgezeichnete Schnee- und Wetterverhältnisse. So ließen ein paar von uns keine Zeit verstreichen und machten sich bereits am Ankunftstag auf die Skier, während die Neuen und einige Altbekannte eine Wanderung duch die Ortschaft unternahmen. Dann am ersten Trainingstag teilten sich die Gruppen in Anfänger, Fortgeschrittene und die Flitzer auf, sodass jeder in seinem Tempo ein Gefühl für das Gebiet bekam. Unsere Trainer und Spezialisten halfen den Neulingen sich schnell technisch zurechtzufinden und so stiegen nach ein paar Tagen immer mehr in die fortgeschrittene Gruppe auf. Mit Verpflegung um die Mittagszeit herum im Schullandheim, ließen sich die täglichen fünf bis sechs Stunden auf der Loipe sowieso gut aushalten. Generell schenkten unsere Trainer uns genug Vertrauen, sodass an manchen Tagen kleinere Gruppen ihre eigenen Routen planten, um mehr von dem Gebiet zu sehen. Eine besonders ambitionierte Gruppe brach an einem Tag für eine 60 Kilometer lange Tour auf um sich ein gigantisches Schnitzel einzuverleiben. Auch neben dem ganzen Training reichte die Zeit in der Herberge trotzdem genügend aus, um Spiele zu spielen und sich untereinander besser kennenzulernen. Dabei halfen auch das Kickerturnier und der Abschlusswettkampf am letzten Tag. Mit vielen Lachern, einigen Stürzen und kleinen Reibereien beendeten wir schließlich unser erstes Trainingslager und fuhren wieder in Richtung Heimat.

    von Frances

  • Isergebirgslauf in Liberec

    Isergebirgslauf in Liberec

    Winterzeit ist Langlaufzeit – und für Ruderer sowieso. Für die einen als Urlaub und für uns als Training und Wettkampf.
    Für dieses Jahr hatten wir uns (Klaus und Geisl) vorgenommen, am ersten Februarwochenende am Jizerska (Isergebirgslauf) teilzunehmen. Hier trifft die Weltelite auf ambitionierte Amateursportler – und auf uns Ruderer. Mit ca. 350 Skikilometern (Geisl) und 600 km (Klaus) fühlten wir uns dank eines scheereichen Januars auch ganz gut vorbereitet.

    Klaus absolvierte am Samstag zum Warmmachen schon mal die 25 km Distanz mit einem tollen Ergebnis (93. von 1.225 Teilnehmern in 1h 38 min).

    Am Sonntag, den 1. Februar, gingen dann ca.4.800 Teilnehmer an den Start zum 50 km Klassik-Rennen. Das Streckenprofil ist ziemlich anstrengend – auf den ersten 9 km geht es erst mal nur bergauf – so richtig knackig wird es zwischen km 5 und 9 – hier sind in permanentem Anstieg 200 Höhenmeter auf eine Höhe von über 1.000 m zu überwinden. Dann 15 km in stetigem Hoch- und runter um den Berg Jizerska. Und wenn man schon so richtig kaputt ist, geht es von km 29 bis 33 noch mal 200 Höhenmeter hinauf. Das zieht einem so richtig die letzten Körner. Durch unsere gute Vorbereitung konnten wir dann auf den letzten 15 km unsere Kondition ausspielen und jeweils noch viele Plätze gut machen.

    Klaus kam nach 3h 50 min auf Platz 1.214 ins Ziel – in seiner Altersklasse wurde er 287. von 1.349 Startern. Geisl passierte das Ziel als 2.208. nach 4h 29 min – das ist Platz 186 von 432 in seiner Altersklasse. Als Ruderer waren wir zwischen den ganzen Skiläufern mit diesen Ergebnissen super happy und zufrieden.

    von Geisl

    Image shot by Jakub Nedbal – sport and lifestyle advertising photographer based in Prague, Czech Republic.
    vor dem Rennen
    nach dem Rennen
  • Saisonabschluss beim Head of Prague 2025

    Saisonabschluss beim Head of Prague 2025

    Nach einem Jahr Pause nahm unser Vereinsachter in diesem Herbst am Head of Prague teil – der traditionsreichen Achter-Langstreckenregatta mitten im Herzen der tschechischen Hauptstadt. Bei 15 Grad und Sonnenschein herrschten ideale Bedingungen für diese letzte Regatta der Saison.

    Die 6,4 Kilometer lange Strecke durch Prag gehört zu den schönsten in Europa. Vom Start an der Barrandov-Brücke führte der Kurs zunächst flussabwärts, bevor nach rund vier Kilometern die Wende zwischen den Brücken Palacký und Jirásek zu meistern war – und damit der Kräfte zehrende Rückweg flussauf begann. Entlang der Strecke sorgten zahlreiche Zuschauer und Teams für eine beeindruckende Atmosphäre, die das Rennen zu einem echten Highlight machte.

    Insgesamt gingen in diesem Jahr 139 Achter aus ganz Europa an den Start. Unser Team trat in der Masters-Kategorie an und belegte dort mit einer Zeit von 23:20 Minuten einen starken 11. Platz von 27 Booten. Angesichts der internationalen Konkurrenz und der anspruchsvollen Bedingungen waren wir mit unserer Leistung zufrieden. Mit diesem Ergebnis nehmen wir Rückenwind in die Wintersaison, um in der kommenden Regatta-Saison weiter darauf aufbauen zu können.

    Zum Abschluss der Regatta fand beim Ruderclub VK Blesk die traditionelle After Row Party statt – ein gelungener Ausklang einer erfolgreichen Saison in sportlicher und geselliger Atmosphäre.

    von Jonathan

  • Fünf Siege bei der Rohrwallregatta

    Fünf Siege bei der Rohrwallregatta

    Bei der 71. Rohrwallregatta trotzten unsere Sportler Wind, Wellen und zeitweise starken Regenschauern, alles bei ungemütlichen Temperaturen. Insgesamt waren wir an diesem Tag in fünf Rennen siegreich. Den ersten Sieg des Tages fuhr Tessa im Juniorinnen-Einer ein. Später konnte sie im Doppelzweier noch einen weiteren hinzufügen. Ebenfalls bei den Junioren konnte Fabi seinen Einer gewinnen, bevor Jakob den begehrten Wanderpreis im Männer-Einer nach langer Zeit wieder nach Richtershorn holte. Den krönenden Abschluss des Tages gab es wie immer im Männer-Achter. Hier erwischten wir den besseren Start, mussten uns aber der gefährlichen Aufholjagd eines Renngemeinschafts-Achters erwehren. Mit einem beherzten Endspurt konnte ein dünner Vorsprung ins Ziel gerettet werden. Die Freude war riesig, dass auch dieser Wanderpokal nach einigen Jahren Abwesenheit wieder zu uns ging. Die Erfolge wurde im Anschluss noch ausgelassen gefeiert.

    Das gesamte Regattaergebnis findet ihr hier.

  • Jugendwanderfahrt nach Rüdersdorf

    Jugendwanderfahrt nach Rüdersdorf

    So wie jedes Jahr haben wir dieses Jahr wieder eine Jahresabschlussfahrt gemacht. Unsere Trainer haben sich zusammen mit unseren Sportlern in Wanderboote gesetzt und haben die Kilometer in Angriff genommen. Wir sind nach Rüdersdorf gerudert, haben dort anschließend gegrillt und übernachtet. Am nächsten Tag sind wir die Strecke dann zurück gefahren und kamen insgesamt auf eine Distanz von 36km. Es hat es uns allen gefallen und die nächste Wanderfahrt steht schon in Planung.

    von Fabi

  • Unser Vorsitzender absolviert Vereinsmanager-Ausbildung

    Unser Vorsitzender absolviert Vereinsmanager-Ausbildung

    Sportpolitik, Vereinsrecht und Satzungsthemen, Arbeitsrecht, Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht, Haftung und Versicherung, Buchführung, Fördermittel und Datenschutz. Das sind Themen, mit denen sich wohl kaum jemand gerne beschäftigt. Schon gar nicht in der Freizeit. Für die Vereinsführung sind sie aber unverzichtbar. Unser Vorsitzender Philipp hat deshalb an der fünfeinhalbtägigen Ausbildung des Landessportbundes Berlin zum Vereinsmanager D teilgenommen und diese erfolgreich absolviert. Dabei hat er sein Wissen in den genannten Bereichen aufgefrischt und vertieft, um unseren Verein auch in Zukunft rechtssicher vertreten und effizient führen zu können.

  • Drei Riho-Teams bei der Müggelseeachterregatta

    Drei Riho-Teams bei der Müggelseeachterregatta

    Es ist ja lange Tradition, dass wir Richtershorner mit je einem Frauen- und einem Männer-Achter bei der Müggelseeachterregatta beim BRC Ägir antreten. In diesem Jahr entschloss sich unsere Junioren-Gruppe dann auch noch zu einer Teilnahme, um dieses wichtige Event der Berliner Ruderkultur einmal kennenzulernen. Und so strotzten an diesem Tag drei Riho-Achter dem Dauerregen.

    Junioren-Rennen sind bei der Regatta nicht vorgesehen. Deshalb wurden unsere Jüngsten als Mix-Achter (5 Mädels und 3 Jungs) bei den Männern eingruppiert. Und hier haben sie sich mit einer geruderten Zeit im Mittelfeld überraschend gut geschlagen. Erwähnenswert ist auch, dass sie mit ihrem Trainer wahrscheinlich den schwersten Steuermann an diesem Tag herumfahren mussten. Der maximal mögliche Altersmalus hat sie in der altersbereinigten Zeit nochmal etwas nach hinten verschoben, aber es bleibt ein tolles Ergebnis auf Platz sieben von acht Männer(!)-Booten.

    Unsere Frauen fanden nach ein paar technischen Schwierigkeiten auf dem ersten Kilometer dann besser ins Rennen, verfehlten aber mit dem vierten Platz das Podest leider sehr knapp.

    Großen Grund zum Jubeln gab es bei den Männern. Nachdem sie in den letzten beiden Jahren sehr unter den stürmischen Bedingungen auf dem Müggelsee gelitten haben, konnten sie diesmal wieder ihre Leistung abrufen. Das Ergebnis war nicht nur der Sieg im B-Gig-Doppelachter, sondern auch der Sonderpokal für den schnellsten Traditionsachter.

    Im weiterhin anhaltenden Regen wurde die Regatta-Party ausgiebig zum Feiern genutzt – von unseren Männern, Frauen und der Junioren-Truppe.

    Hier gibt es die Ergebnisse und die Bilder vom Veranstalter.

  • Kampfsieg beim 34. Hamburger Staffelrudern

    Kampfsieg beim 34. Hamburger Staffelrudern

    Am 21. Juni fand das 34. Hamburger Staffelrudern bei hochsommerlichen 30 Grad und wolkenlosem Himmel statt. Wir reisten als Titelverteidiger an, um den Gesamtsieg zu verteidigen. Verstärkt wurde unser Team durch vier Ruderer vom Ruderverein Tegel, drei von der RG Rotation Berlin, zwei vom ESV Schmöckwitz und zwei Ruderer vom Pirnaer Ruderverein.

    Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss – mit über 800 Sportlerinnen und Sportlern in insgesamt 50 gesteuerten Gig-Doppelvierern (4x+). Bereits nach den ersten vier Runden bemerkten wir, dass wir ungewöhnlich schnell unterwegs waren. Leider konnten wir den Grund nicht in Mensch oder Material finden. Die Ursache war schnell gefunden: Die Runde war in diesem Jahr rund 250 Meter kürzer als sonst – ein Umstand, der schnell korrigiert wurde.

    Nach acht Runden konnten wir uns an die Spitze des Feldes setzen, vor dem Ruder-Club Allemania von 1866 Hamburg und dem Ruder-Club Hellas Titania. Über die folgenden sechs Stunden blieb der Abstand zu Allemania nahezu konstant bei etwa zwei Minuten – mit nur geringfügigen Schwankungen.

    Erst in den letzten Vier Runden bewies unser Team den längeren Atem: Wir konnten den Vorsprung weiter ausbauen und schließlich mit einem Abstand von fünf Minuten den Gesamtsieg erfolgreich verteidigen. Insgesamt sind wir als Team in 8 Stunden 40 Runden gerudert. Für eine 3 km-Runde benötigten wir im Schnitt 11:57min.

    von Jonathan