Stralsunder Rudergäste in Richtershorn

Fahrtenleitung: Nani und Kerstin

Teilnehmerinnen & Teilnehmer: Nani, Britta, Anke, Kerstin, Dagmar, Silke, Nicole, Rabschi,  Marina, Bine, Jessica, Westi, Andreas, Maiki, Stefan, Ahli, Ingolf, Alex, Lars, Kalle, Lotze 

Bootsmaterial: 1 Achter, 1 Vierer, 2 Dreier

Freitag – Anreise und Abendausfahrt  

Pünktlich bis 17:00 Uhr traf die Stralsunder Delegation wohlbehalten auf dem  Vereinsgelände des Richtershorner Rudervereins ein. Nach der herzlichen Begrüßung  wurden sogleich die Skulls zur Hand genommen: Zur Auftaktausfahrt ging es im Achter über  die ruhigen Wellen des Zeuthener Sees in Richtung ehemals Haus Rheinau.  Zurück am Steg wartete bereits kulinarische Stärkung auf die Mannschaft – Lars hatte in der  Zwischenzeit einen köstlichen Bauerntopf zubereitet. Bei gemütlichem Beisammensein,  netten Gesprächen und herzerwärmenden Anekdoten klang der erste Abend in bester  Stimmung aus.

Sonnabend – Über Löcknitz und Werlsee (38,55 km) 

Der Samstag begann früh: Bereits um 08:00 Uhr versammelte sich die Mannschaft zum  gemeinsamen Frühstück. Zuvor wurden die Boote klargemacht. Um 09:00 Uhr lagen der  Achter, ein Vierer sowie zwei Dreier für das traditionelle gemeinsame Gruppenfoto auf dem  Wasser.

Im Anschluss nahm die Flotte Kurs auf den Langen Zug, passierte den Seddinsee und  steuerte über den Gosener Kanal bis nach Erkner. Dort legten die Boote eine kurze Rast ein, um den Hinterteilen eine Verschnaufpause zu gönnen und die Steuerleute zu wechseln.  Frisch gestärkt ging die Fahrt weiter über den Dämeritzsee und durch das Flakenfließ hinein  in die malerische Löcknitz. An der Ausfahrt zum Werlsee wartete im Restaurant Dos  Gauchos die wohlverdiente Mittagspause. Nach deftigem Essen à la carte und gut gekühlten Getränken machten sich die Mannschaften wieder startklar. 

Auf dem Rückweg umrundeten einige Boote die Liebesinsel auf dem Werlsee, bevor der  endgültige Kurs in die Heimat genommen wurde. Die Fahrt durch den verschlungenen 

Altarm der Löcknitz und den engen Gosener Graben verlangte den Steuerleuten der kleineren Boote eigenes Können ab. Bei den Wassersportfreunden Erkner wurde eine weitere, diesmal etwas üppigere Pause eingelegt, bei der reichlich Zeit blieb, die trockenen Kehlen  erneut mit kühlen Getränken zu benetzen.  Gegen 18:00 Uhr erreichten alle Boote nach genau 38,547 km (gemittelt aus allen  mitgeführten Fitnessuhren) wieder das Heimatrevier bei Baume. Zum Abendessen erwartete die Ruderschar frisches Brot, eine Vielzahl selbstgemachter Aufstriche sowie Käse- und  Wurstplatten. Im Laufe des Abends stieg die Stimmung zusehends – spätestens bei der  sportlichen Einlage aller bei „Laurenzia“ hielt es niemanden mehr auf den Sitzen und es  wurde noch reichlich getanzt.

Sonntag – Baumgarteninsel und Abschied 

Trotz des langen Abends saßen am Sonntagmorgen um 09:00 Uhr alle Teilnehmer vollzählig und pünktlich am Frühstückstisch. Sportlicher Höhepunkt des Tages war die Umrundung der  Baumgarteninsel. Zwei Ruderkameraden aus Stralsund konnten mit dieser Tour die noch  fehlenden Bedingungen für den Fahrtenwettbewerb des Deutschen Ruderverbandes (DRV)  erfolgreich erfüllen. 

Nach einer kurzen Pause beim SV Energie zum Wechseln der Steuerleute ging es zurück  zum Vereinssteg. Nachdem alle Boote gründlich gereinigt und versorgt waren, belohnten  sich die Ruderer bei Baume mit schmackhaftem Kuchen. Wenig später hieß es Abschied.

Von Britta